Bleaching – Verschönerung oder Risiko für gesunde Zähne?

Guten Morgen liebe Beautys!

Bei allen Beautyfragen sollten natürlich auch die Zähne nicht zu kurz kommen. Schließlich tragen die – ob man will oder nicht – bei jedem Lächeln erheblich zum Gesamteindruck bei.

Stasique - FotoliaWeil Verfärbungen deshalb ein No-Go sind, greifen immer mehr Menschen zum Bleaching. Dabei werden die Zähne durch chemische Wirkstoffe aufgehellt. Was toll ist für das strahlend weiße Lächeln, muss aber nicht immer gut sein für die Zähne selbst.

Zähne verfärben sich aufgrund vieler Ursachen. Wer raucht, viel Tee oder Kaffee oder auch gerne mal einen Rotwein trinkt, sorgt langfristig für verfärbte Zähne. Dagegen lässt sich mit Bleaching etwas tun. Das Ganze funktioniert so: Bestimmte Chemikalien, wie zum Beispiel Wasserstoffperoxid, werden als Gel oder Creme auf die Zähne aufgetragen. Die Bleichmittel sorgen dann dafür, dass die Zahnoberfläche wieder schön hell erstrahlt, indem sie durch Oxidations- und Reduktionsprozesse die Farbpigmente zersetzen, die sich in der Zahnsubstanz befinden. Diese Wirkungsweise findet sich bei allen Bleachingarten. Doch es gibt einige Unterschiede.

Bleachingarten

Eine Möglichkeit des Bleachings ist das sogenannte „In Office Bleaching“ beim Zahnarzt. Dabei wird in einer Sitzung hochkonzentriertes Bleichmittel aufgebracht und deren Wirkung durch spezielle Lampen unterstützt, die der Zahnarzt auf die betroffenen Zähne richtet. Hinterher sieht man einen deutlichen Unterschied zur Ausgangsfärbung der Zähne. „Ein solches Bleaching in der Zahnarztpraxis bringt die besten Ergebnisse. Und auch für die Zahnsubstanz besteht keine Gefahr, solange das Bleaching nicht häufiger als einmal jährlich durchführt wird“, erklärt Zahnarzt Alexander Planert, Experte für Ästhetische Behandlungen der Praxis Leipziger14 zu dieser Bleachingvariante.

Zahnarzt Alexander PlanertEin anderer Weg ist es, Bleachingprodukte und eine spezielle Zahnschiene vom Zahnarzt zuhause anzuwenden. Dabei dauert es allerdings über mehrere Anwendungen, bis sichtbare Aufhellungen zu erkennen sind, da die Bleichmittel geringer konzentriert sind, als beim Bleaching in der Praxis. 

Ebenfalls für daheim ist das Bleaching durch freiverkäufliche Mittel aus der Drogerie gedacht – zum Beispiel durch Bleaching-Streifen oder -Lacke. Dabei ist die Konzentration wirksamer Chemikalien jedoch am geringsten – wodurch auch die Aufhell-Effekte sehr gering sind. Gleichzeitig besteht hier ohne die ärztliche Aufsicht das größte Potential, Zähnen und Zahnfleisch auf lange Sicht einen Schaden zuzufügen.

Fazit: Wenn es um das künstliche Aufhellen der Zähne geht, steht Bleaching ganz hoch im Kurs. Wenn möglich, sollte dabei allerdings der Zahnarzt zum Einsatz kommen – am wirkungsvollsten und am ungefährlichsten für Zähne und Zahnfleisch ist das Bleaching in der Praxis. Produkte für die Heimanwendung sind eher nicht zu empfehlen.

1 Antwort

  1. hey 🙂 ich würde ja soo gerne mal ein bleaching beim zahnarzt machen lassen! leider bin ich derzeit wegen umzug pleite, aber irgendwann bestimmt 😉 mein besuch im bleaching salon bei Peral Smile in der Kö Galerie war ja leider für den Eimer :/

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