Wenn die Haut Warnsignale sendet

Viele körperliche oder psychische Beschwerden werfen im wahrsten Sinne des Wortes ihre Schatten voraus – und zwar auf unserer Haut. Denn die Haut ist nicht nur das größte Organ des menschlichen Körpers: Sie ist auch sehr sensibel und reagiert besonders schnell auf Beeinträchtigungen und Mangelerscheinungen.

haut Hautveränderungen sollten immer ernst genommen und auf ihre Ursachen hin untersucht werden. Dahinter verbergen sich nämlich besonders oft sowohl psychische wie auch physische Probleme.

Hautprobleme können ein direkter Hinweis darauf sein, dass in der Psyche etwas nicht im Reinen ist. Nicht umsonst wird die Haut schließlich auch als Spiegel der Seele bezeichnet. Zunehmende Hautunreinheiten sind beispielsweise oft ein Zeichen dafür, dass der Betroffene zu starken psychischen Belastungen ausgesetzt ist. Dieser Zusammenhang zwischen Symptom und Ursache kann sich sogar zu langwierigen Krankheitsbildern auswachsen. Neurodermitis zum Beispiel ist eine Erkrankung, die vor allem durch Faktoren wie Stress und Kummer hervorgerufen beziehungsweise verstärkt wird. In diesen Fällen dürfen nicht nur die Krankheitssymptome behandelt werden, also Ekzeme, Schuppenbildung oder Juckreiz. Es muss vielmehr auf die Suche nach den Ursachen für das seelische Ungleichgewicht gegangen werden. Denn nur wenn der emotionale Stress abgebaut wird, kann auch die Haut wieder ins Gleichgewicht kommen.

Neben psychischen können Hautprobleme jedoch auch auf physische Ursachen hinweisen. Besonders häufig sind hier Anzeichen von Vitaminmängeln zu vernehmen. Und darauf reagieren vor allem die Nerven in der Haut sehr deutlich. Sie machen durch Fehlwahrnehmungen und Schmerzen als Warnsignale auf die Unterversorgung aufmerksam. Typische Zeichen für Vitaminmangelerscheinungen sind laut Nervenschmerz-ratgeber.de beispielsweise Taubheitsgefühle in ganzen Körperpartien, Brennen oder Kribbeln in Armen und Beinen sowie ein gestörtes Schmerz- beziehungsweise Temperaturempfinden der Haut. 

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Die Gründe, weshalb die Nerven in der Haut so extrem auf Vitaminmangel reagieren, liegen darin, dass durch die Fehlversorgung die Myelinscheide durchbrochen wird. Das ist die Schutzschicht, die jeden Nerv umhüllt und ihn von seiner Umgebung isoliert. Wird sie zerstört, kann das langfristig die irreparable Schädigung der Nervenfaser zur Folge haben. Schon aus diesem Grund sollten die Warnsignale der Haut ernst genommen und untersucht werden – um anschließend mit einer gezielten Behandlung gegenzusteuern.

Wenn die Haut stark austrocknet, zunehmend Unreinheiten aufweist oder ständig zu brennen oder zu kribbeln beginnt, sind das oftmals Alarmsignale: Sie weisen auf physische Schädigungen oder Mangelerscheinung oder auf psychische Probleme hin, die Körper und Seele nicht mehr in Eigenregie verarbeiten und ausgleichen können. Sie sollten deshalb unbedingt ernst genommen werden.

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